Markt Plößberg

Kurze Beschreibung und Ausgangssituation

Die Marktgemeinde Plößberg ist ein anerkannter Erholungsort und liegt auf einem Hochplateau am Westhang des Oberpfälzer Waldes. Sowohl im Sommer als auch im Winter locken die Wander- und Fahrradwege sowie das gut ausgebaute Loipennetz zahlreiche Besucher an. Größter Arbeitgeber ist das Sägewerk Josef Ziegler GmbH mit rund 500 Beschäftigten am Ort, weitere große Unternehmen, wie das Liebsteiner Kartonagenwerk, bieten zahlreiche Arbeitsplätze. Die Marktgemeinde hat einen Einpendlerüberschuss von rund 600 Personen.

Die Marktgemeinde erhält Mittel aus der Städtebauförderung (Soziale Stadt) auch für die Modernisierung oder die Beseitigung von Leerständen. Fördergebiet der Städtebauförderung ist der Ortskern von Plößberg.

Im Rahmen der Gemeindegebietsreform in den 1970er Jahren sind zahlreiche zuvor eigenständigen Gemeinden nach Plößberg eingemeindet worden, sodass sehr dezentrale Strukturen vorliegen und jeder Ortsteil sein eigenes Vereinsleben pflegt. Ein wichtiges Ziel ist die Vernetzungsarbeit zwischen den Ortsteilen und die Schnittstellenoptimierung zwischen Städtebauförderung, der Initiative Digitales Dorf, der „Arbeitsgruppe Beauftragte“ (siehe unten) sowie dem Programm „Aktive generationenfreundliche Kommune“.

Plößberg ist gut mit Infrastrukturangeboten für die ältere Bevölkerung versorgt, es gibt ein Pflegeheim des Bayerischen Roten Kreuzes am Ort mit 60 Plätzen, ebenso ein betreutes Wohnen der AWO mit rund 30 Wohnungen. Darüber hinaus wurde eine Arbeitsgruppe „Beauftragte“ ins Leben gerufen, welche aus den Beauftragten für Familie, Jugend, Senioren, Behinderte und Vertretern der Nachbarschaftshilfe besteht und sich sowohl um seniorenspezifische, als auch um generationenübergreifende Themen und Angebote kümmert.

Projektideen

  • Weiterführen des Arbeitskreises der Beauftragten
  • Mitmach- und Projektgruppen im Sinne einer Bürgerbeteiligung
  • Auftaktveranstaltung mit den Akteuren der Seniorenarbeit im Dorf
  • Einrichtung eines Messenger-Dienstes

Konzeptionelle Grundlage: Seniorenpolitisches Gesamtkonzept für den Landkreis Tirschenreuth 2011

Maßnahmen

Sicherstellung des Informationsflusses und Förderung der Informationsweitergabe und Weiterbildung in der Handhabe neuer Medien

  • Vernetzung von vorhandenen Institutionen und Aktivitäten
  • Aufbau einer Seniorenzeitung bzw. eines Newsletters (in Form eines Messenger-Dienstes)
  • Computerkurse und Internetschulungen

Stärkung der Stellung des Seniorenbeauftragten

  • Anhörung des Seniorenbeauftragten bei relevanten Planungen

Gegenseitige Nutzung von Möglichkeiten

  • Entwicklung von Angeboten für Senioren, aber auch generationenübergreifend in Kooperation mit Vereinen / Institutionen / Schulen